Sechslindenschule GWRS

Grund- und Werkrealschule

Pfullendorf, 30. Juni 2013

 

 

Konzeption für die Ganztagesschule. 

 

ΠDie Sechslindenschule

 

1. Zahlen und Fakten

  • ca. 385 Schüler (GS 88, HS 297)
  • 108 Ganztagesschüler der „gebundenen“ Form („volles Programm“)
  • einzügige Grundschule
  • zwei- bis dreizügige Hauptschule
  • 17 Klassen (GS 4, HS 13) + Kleine Klasse
  • durchschnittliche Klassengröße GS ca. 22,0; HS ca. 22,8
  • Ausländeranteil ca. 25%
  • derzeit 38 Kollegen /innen
  • Ganztagesbetrieb seit 2000 mit Betreuungsangebot bis 16.00 Uhr
  • Schule mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung

 

 

2. Das Profil der Sechslindenschule

 

  • gebundene Ganztagesschule
  • Schulsozialarbeit
  • “faustlos“ in der GS
  • “Klasse 2000“ – Gesundheitsförderung und Gewaltprävention in der GS
  • Klassenrat (KlaRa) ab Kl. 5
  • Sozialcurriculum und Soziales Lernen (SoLe) ab Kl. 6 nach „Lions Quest“
  • Projektorientierter Unterricht
  • Methodenlernen nach schuleigenem Methodencurriculum für GS und WRS
  • Themenorientierte Projektprüfung
  • Schwerpunktbereich Technik und Hauswirtschaft
  • Schwerpunkt ITG (2 PC-Räume, ITG-Unterricht – Teilungsstunde)
  • Berufswegeplanung – ehrenamtliche Mentoren – Berufseinstiegsbegleiter
  • freiwilliges 10. Schuljahr – mittlerer Bildungsabschluss
  • Sprachhilfe in Klasse 5
  • Kleine Klasse
  • Schulkleidung
  • Kooperation mit dem TV Pfullendorf und der Kinder- und Jugendkunstschule Pfullendorf

 

 Pädagogische Ausrichtung

 Der Erziehungs- und Bildungsauftrag in einer sich ständig verändernden Gesellschaft stellt immer umfassendere Aufgaben und Anforderungen an die Schule.

Mit der Einrichtung einer Ganztagesschule wollen wir dieser Aufgabenstellung gerecht werden.

 Kinder und Jugendliche sollen unsere Schule als Lebensraum erfahren, als einen Ort des Lebens und des Lernens, an dem sie sich wohlfühlen können. Eine Verlängerung der Verweildauer an der Schule geht einher mit der Gestaltung der Schule als Lebensraum und der Rhythmisierung des Schulalltags.

 

Für Kinder und Jugendliche, die oftmals in einem wertfreien Raum und orientierungslos aufwachsen, bieten wir einen pädagogischen Rahmen, in dem Werte vertreten und vermittelt werden.

Kinder und Jugendliche brauchen Orientierung, Regelmäßigkeit, Kontinuität, Ordnung und Konsequenz. Bedingungen, die sich in einer Schule mit ganztägiger Begleitung und Betreuung leichter verwirklichen lassen.

 

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind die individuelle Förderung im Bereich des Lernens, das soziale Lernen durch das zusammen Leben und Lernen in einer Gemeinschaft sowie die Stärkung der Persönlichkeit durch Interessensangebote und sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

 

 

 

Ž Organisation:

 

a) Allgemeines

Mit dem Erlass des Kultusministeriums vom 31.05.2000 ist die Einrichtung des Ganztagesbetriebes an der Hauptschule der GHS Sechslinden verfügt worden. Danach erhält die Schule eine zusätzliche Lehrerzuweisung von bis zu fünf Lehrerwochenstunden je Ganztagesklasse.

 

Die Sechslindenschule ist eine gebundene Ganztagesschule. D.h. es gibt ein Ganztagesangebot, das für alle Schüler verpflichtend ist, und ein Wahlangebot, das mit unterschiedlicher Verbindlichkeit gewählt werden kann. Der Ganztagesbetrieb ist eingerichtet für die Werkrealschule.

 

So gewährleisten wir eine Betreuung Montag bis Donnerstag jeweils von 7.15 Uhr bis 16.00 Uhr für alle Werkrealschüler, die in unterschiedlichem Umfang und Verbindlichkeit wahrgenommen werden kann.

 

Das verpflichtende Angebot ist mit einer Erhöhung der Kontingentstundentafel verbunden, mit der Folge, dass alle Schüler an mindestens drei Nachmittagen Unterricht haben.
Der Klassenrat (KlaRa) wird in Klasse 5 eingeführt und belegt bis Kl. 9 den Stundenplan mit einer Stunde. Hier stehen Konfliktlösung und Demokratie im Mittelpunkt.

Ebenso ist ab Kl. 6 das Soziale Lernen (SoLe) im Stundenplan etabliert. In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit fördern eigens nach dem Programm „Lions Quest“ ausgebildete Lehrer die personalen und sozialen Kompetenzen der Schüler.

Darüber hinaus fördern wir die informationstechnische Grundbildung, dadurch dass jede Klasse von zwei Lehrkräften in zwei PC-Räumen getrennt Informatikunterricht erhält.

 

Die Wahlangebote umfassen Frühstück ab 7.15 Uhr, offene Angebote der Schulsozialarbeit im Schülercafe, Mittagessen, offene Turnhalle und Schülerbücherei, Hausaufgabenhilfe in Gruppen bis maximal 12 Schüler, betreute Lernzeiten, diverse AG-Angebote aus dem Bereich Sport, Technik, Hauswirtschaft, Informatik und Musik („Bläserklasse“ und Chor) sowie pädagogische Freizeitangebote des Jugendhauses und der Schulsozialarbeit.

In diesem Bereich wollen wir künftig verstärkt auch Jugendbegleiter und Vereine mit einbinden, um der steigenden Nachfrage bei Eltern und Schüler mit vielfältigen Angeboten begegnen zu können.

 

Die o.g. Wahlangebote können je nach Wunsch halbjährig belegt werden.

Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Möglichkeit, die Schüler ganzjährig für die gebundene Form der Ganztagesschule verbindlich anzumelden.
Wir garantieren dann den Eltern, dass ihre Kinder bei uns von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.45 Uhr bis 16.00 Uhr betreut werden.

Seit dem Schuljahr 2007/08 besteht dieses Angebot für die Klassenstufen 5 – 7 und seit dem Schuljahr 2008/09 haben wir dieses Angebot auf Klasse 8 und 9 ausgedehnt.

 

b) Organisation der Mittagspause und Mittagessen

Die Mittagspause dauert für die Schüler je nach Wochentag unterschiedlich lange. Sie umfasst immer die 7. Stunde (12.55 – 13.45 Uhr) und in der Regel kommt bei Nachmittagsunterricht auch die 6. Stunde (12.10 – 12.55 Uhr) hinzu.
Schüler/innen, die zur „gebundenen Ganztagesschule“ angemeldet sind (Ganztagesschüler), dürfen in der Mittagspause das Schulgelände nicht verlassen.

 

In diesem Zeitraum (12.10 – 13.45 Uhr) erfolgt auch die Ausgabe des Mittagessens derzeit noch im Schülercafé der Schulsozialarbeit.

Für die Ausgabe des Mittagessens ist eine Person von der Stadt Pfullendorf beschäftigt (Arbeitszeit 11.45 – 14.00 Uhr). Ihr Tätigkeit umfasst neben der Ausgabe des Mittagessens auch die Wareneingangskontrolle und das Reinigen der Anrichte.


Das Mittagessen wird zwischen 11.30 und 11.45 Uhr von den "Zieglerschen" in Thermobehältern angeliefert und warmgehalten.

Für das Mittagessen angemeldete Schüler/innen können zum Preis 3,50 € aus zwei Menüs auswählen – die Stadt Pfullendorf gibt zu jedem Essen einen Zuschuss von 1€.

 

Die Bestellung des Essens erfolgt eine Woche im voraus über die Schulsozialarbeit. Hierfür wird ein Essensplan erstellt, der mit den Essenswünschen versehen spätestens bis Donnerstag bei der Schulsozialarbeit zurück gegeben werden muss. Die Bezahlung geschieht bar im voraus oder auch unmittelbar bei der Essensausgabe.

Zur Zeit werden täglich ca. 30 Mittagessen ausgegeben. Bei verändertem Angebot (Mensa und Bestellverfahren) ist hier mit einer verstärkten Nachfrage zu rechnen.

 

Zusätzlich bieten wir im Schülercafé auch belegte Brötchen und Seelen, Getränke, Obst und Süßigkeiten an.

 

Das Schülercafé ist während der Mittagspause außerdem noch offener Treff für alle Schüler/innen, also Raum für Begegnung, Spiel und Hausaufgaben.

 

Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit in der Mittagspause die „offene Turnhalle“ (ein offenes Sportangebot) oder die Schülerbücherei (Rückzugsraum und Raum zum Lesen) zu besuchen.

Weitere Aufenthaltsmöglichkeiten sind der Aufenthaltsraum, die Flure des Hauptgebäudes und das Schulgelände

  

c) Tagesablauf für Kl. 5-7 und für Kl. 8/9: siehe Anhang

 

d) Übersicht der Ganztagesangebote: siehe Anhang


   Raumprogramm an der Sechslindenschule Pfullendorf Unterricht und Ganztagesbetrieb

 

 

Nutzungs-Bereich

Räume

 

UNTERRICHt

 

  • pro Klasse ein Raum
  • Fachräume

 

Räume, die durch den An- und Erweiterungsbau wegfallen, müssen unbedingt ersetzt werden.

SPIEL- UND
ZERSTREUUNG

 

  • Spieltreff beim Schülercafe
    (Tischfußball, Billard, ...)
  • Aufenthaltsraum für Auswärtige

 

Aufenthalts- und Freizeitraum für die Schüler vor allem in den Pausen

Raum wird als Rückzugsraum für Schüler vor allem in der kalten Jahreszeit genutzt (in der Mittagspause sind bis zu 170! im Haus). Auf Grund fehlender Lärmschutzmaßnahmen ist der Lärmpegel z.Zt. unerträglich.

WERKSTÄTTEN UND FACHRÄUME

 

  • Werkstätten
  • Lehrküche
  • Fotolabor

 

Sind vorhanden und können mit genutzt werden.

BEGEGNUNG

 

  • Schülercafe der Schulsozialarbeit (bisher als Mensa, etc. genutzt)

Begegnungsraum und offenes Freizeitangebot der Schulsozialarbeit

VERPFLEGUNG

 

  • Essensausgabe (Anrichte/Küche)
  • Mensa mit ca. 80 Plätzen
    (Verwendung als Versammlungs-/Theaterraum ca. 150 Plätze)

 

Ganztagesschule braucht einen entsprechend großen Verpflegungsbereich, der allen hygienischen Anforderungen gerecht wird.
Die Schule verfügt über keinen Versammlungs-raum. Deshalb ist eine Doppelnutzung der Mensa denkbar für Aufführungen aus dem musischen und theaterpädagogischen Bereich (AG-Angebote).

Durch den Bau der Mensa entfällt der PC-Raum
à Ersatz notwendig im Erweiterungsbau

RÜCKZUG

 

  • Sitzecken für Kleingruppen
  • Krankenzimmer

 

 

Ist bisher nicht vorhanden, aber bei verlängertem Aufenthalt der Schüler an der Schule unabdingbar.

MEDIEN

 

  • Schülerbücherei mit Internetzugang

Eigenständiges Arbeiten im projektorientierten Unterricht setzt voraus, dass Schüler Zugang zu vielfältigen Informationsquellen haben.
Die Schülerbücherei ist zudem unser Ruhe- und Rückzugsraum.
Diese Nutzung bedarf einer Umgestaltung..

LERNEN

 

  • Hausaufgabenraum mit PC-Arbeitsplätzen

 

Ruhiger Arbeitsraum während der Mittagspause, gerade für Schüler, die keine Hausaufgabenhilfe besuchen.
Klassenzimmer entfällt à Ersatz notwendig

BEWEGUNG
UND SPIEL

 

  • Außenbereich/Pausenhof
    Spielgeräte, Sitzgelegen-heiten, Kletterbereich, ...

 

Bewegung ist für eine gesunde Entwicklung von großer Bedeutung. Um Schüler in Bewegung zu bringen sind vielfältige Bewegungsanreize gerade auch im Außenbereich zu schaffen.

SOZIALERFAHRUNG

 

  • Büro Schulsozialarbeit (SSA)
  • Sozialberatungsraum für SSA
  • SMV-Raum / Mediation

 

Wichtiger Kooperationspartner in Schule und Ganztagesbetrieb ist das Team der Schulsozialarbeit. Büro und Beratungsraum für Eltern- und Schülergespräche gehören zur Grundausstattung für eine sinnvolle sozialpädagogische Arbeit.
Klassenzimmer entfällt à Ersatz notwendig

Mediation ist ein Baustein unseres Sozialcurriculums – ein Schülerraum ist bisher nicht vorhanden.

 

 

SPORT UND
ERHOLUNG

 

  • Turnhallen
  • Fitnessraum

vorhanden

LEHRER

  • Lehrerzimmer
  • Lehr- und Lernmittel
  • Lehrerarbeitsplätze

Die Arbeitszeit der Lehrer verlagert sich zunehmend an die Schule. Neben dem Lehrerzimmer als Versammlungs- und Begegnungsraum, bedarf es ruhiger Lehrerarbeitsplätze mit  zeitgemäßer technischer Ausstattung in ausreichender Zahl.

Klassenzimmer entfällt à Ersatz notwendig

BERUFSWEGE-PLANUNG

  • Berufseinstiegsbegleiter

Seit diesem Jahr sind zwei Berufseinstiegsbegleiter über die Bundesagentur für Arbeit an der Schule beschäftigt. Ein Büro und Besprechungszimmer ist dafür eingerichtet und verdrängt unseren einzigen Gruppenraum!

SONSTIGES

  • Platz für Schließfächer
  • Garderoben
  • Toiletten
  • Sozialraum für Angestellte
  • Putzraum

 

 

 

 

 

 

 

 Weiterentwicklung:

Mittagessen
Mit der Einrichtung einer Mensa ist auch eine Umgestaltung der organisatorischen Abwicklung des Mittagessens zu bedenken. Dies betrifft den Essensanbieter bzw. das Essenskonzept, die Essensausgabe genau so wie die Frage der Bestellung und Bezahlung.

 

Schülerräume im Ganztagesbereich

Bei steigender Zahl der Ganztagesschüler sind ausreichend Aufenthaltsräume und Rückzugsräume auch mit der Möglichkeit Hausaufgaben zu erledigen einzurichten. Beispielsweise sind am Dienstag neben den 115 Acht- und Neuntklässlern, die Nachmittagsunterricht haben, auch noch rund 50 Ganztagesschüler der Klassen 5-7 im Haus. Für diese Schüler muss ein Raumangebot und ein Freizeitangebot vorhanden sein.

 

Kooperationspartner

Mit zunehmender Schülerzahlen im Ganztagesbereich geraten wir mit den Lehrerstunden an unsere Grenzen. Um weiterhin ein breites Freizeitangebot aufrecht erhalten zu können, sind außerschulische Kooperationspartner ins Boot zu holen. Eltern, ehrenamtliche Jugendbegleiter, Vereine und Kirchen können mögliche Ansprechpartner sein.

Mit einer Ausdehnung des Angebots steigt auch entsprechend der Raumbedarf für nicht „verschulte“ Angebote (z.B. Kreativraum).

 

Versammlungsraum für die Schule

Eine Schule, die ihr Angebot im künstlerischen und gestalterischen Bereich ausdehnt, braucht auch einen Versammlungsraum, in dem kleinere Aufführungen, Elternveranstaltungen und Treffen der Schülerschaft abgehalten werden können. Eine Doppelnutzung der Mensa ist denkbar.

 

Pausenhofgestaltung

Zu einem Lebensraum Schule, insbesondere zu einer Ganztagesschule gehört auch ein Außenbereich, der zu vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten auffordert und ein breites Erfahrungs-Spektrum bietet. Eine Umgestaltung des Pausenhofs bzw. des Schulgeländes ist deshalb in engem Zusammenhang zu sehen zum Erweiterungsbau.

 

Lehrerarbeitsplätze

Mit der Ausdehnung des Ganztagesbetrieb ist automatisch eine höhere Präsenz von Lehrkräften an der Schule geknüpft. Der Arbeitsplatz der Lehrer verlagert sich noch mehr an die Schule, was den Bereich der Kooperation und der Unterrichtsvorbereitung betrifft. Um unterrichtsfreie Zeiten an der Schule sinnvoll nutzen zu können, brauchen die Lehrkräfte neben dem Lehrerzimmer noch spezielle Arbeitsplätze (ein ruhiger Raum mit ca. 4/5 Arbeitsplätzen). Dieser wurde im Schuljahr 2013-2014 in einem ehemaligen Klassenzimmer eingerichtet. Das Kollegium hat hier die Möglichkeit eigene Schränke zu belegen und an den mit PCs ausgestatteten Schreibtischen den Unterricht vorzubereiten oder Kooperationsgespräche zu führen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfullendorf, 21. September 2015

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Aktuelle Themen: SCHAU HIN

 

 

 

Rektor: Thomas Randecker

Aftholderberger Straße 3

88630 Pfullendorf

Telefon : (07552) 251960
Fax : (07552) 251969
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